ROTKLEE LVII – VOLLKOMMENHEIT UND IRRTUM

Wir laden ein zur Eröffnung der 57. Ausstellung am Freitag, dem 18.07.25, 18 Uhr zum Thema VOLLKOMMENHEIT UND IRRTUM. 28 Künstlerinnen und Künstler stellen sich mit ihren Werken der Frage, ob es Vollkommenheit geben kann und ob es Irrtum geben darf:

ANETTE ALBRECHT, Berlin • BETTY BA, Tribsees • KLAUS BÖLLHOFF, Klempenow • ULRICH DIEZMANN, Berlin • RAINER FEST, Glashütte • FRANCOISE GIROUY, Binz • WALTER G. GOES, Bergen • HUBERTUS GOLLNOW, Berlin • KATHLEEN HARSCH, Neubrandenburg • GÜNTHER HAUßMANN, Neukamp • UDO KLENNER, Berlin • MARIO KUSEL, Prora • GEORG MEYER, Alt Reddevitz • MIC †, Klempenow  • CONSTANZE MOLNAR, Berlin • GITTI MÜLLER, Berlin • MONIKA ORTMANN, Wittenhagen • MONIKA RINGAT, Heidekaten • HANS SCHEIBNER, Maßlow • JENS STEINBERG, Berlin • ASTRID SALEWSKI, Dessau • FRANK OTTO SPERLICH, Karow • URSULA STROEDICKE †, Dessau • SILKE TOLK-NINNEMANN, Silmenitz • MARTIN A. VÖLKER, Berlin •  CHRISTIAN WEISS, Zudar • CHRISTIAN WERDIN, Lohme • RICHARD WICHMANN, Stralsund • RANDOLPH WOLF, Zarrendorf    

Sie kommen zum Schluss, dass es Vollkommenheit nicht geben kann, sondern nur die Vervollkommnung und dies durch den Irrtum. Man könnte etwas lernen im Rotklee: Sei unvollkommen, steh‘ zu deinen Fehlern, lerne daraus, gib dein Bestes, verzeih die Fehler des Nachbarn, höre auf, perfekt sein zu wollen. Du tust dir und anderen keinen Gefallen. 

 Die Ausstellung ist bis zum 14.09.25 zu sehen.

Abbildung: Walter G. Goes • GRETA • 2025 • Materialcollage • 40 x 28 cm

Zur Einführung in das Thema sprach Günther Haußmann:

Guten Abend liebe Freunde der Kunst und von ROTKLEE!

Das Thema der heutigen Ausstellung lautet Vollkommenheit und Irrtum und nicht wie irrtümlich auf die Einladungen gedruckt, Willkommenheit und Irrtum. Ein Druckfehler, ein Irrtum, trotz dreimaligem Korrekturlesens, fast ein freudscher Fehler, bestätigt alle Thesen, über die ich gleich sprechen werde. Und schon sind wir mitten in der Thematik. Einen besseren Einstieg hätte ich nicht finden können. 

Es fällt einem erst einmal nicht Konkretes ein zu Vollkommenheit und Irrtum. Außer dem Wohlklang dieser drei Worte vielleicht und einer fast poetischen Wirkung.

Vollkommenheit und Irrtum! Klingt doch gut!

Nun, es steckt einiges mehr dahinter! Was bedeutet Vollkommenheit in unserer vermeintlich vollkommenen Welt? Ist da noch Raum für den Irrtum? Sind Vollkommenheit und Irrtum Gegensätze? Oder gehören sie vielmehr zusammen? 

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